Jun
08
2008
Es ist keine gute Strategie, es immer wieder mit den gleichen erfolglosen Nasen zu versuchen!
Fabian Müller
In unserem Verein gibt es Spieler, die sich in Ströbeck Jahr für Jahr auf die Jagd nach der Torte machen. Mancher gebärdet sich dabei wie Captain Ahab, der unbedingt seinen weißen Wal erlegen muss. Eine Analogie gibt es beim Turnier um den Bruno-Holm-Pokal in Bad Harzburg, wo Jü und ich regelmäßig versuchen, den “Feuervogel” unserer früheren sportlichen Form einzufangen, um noch einmal den Pott nach Salzgitter zu entführen. Im Jahre 2005 gelang uns dies in der Besetzung Jü, M. Tonndorf und Otti, wobei Jü damals sogar Einzelsieger wurde. Seitdem sind wir in der Besetzung Fabian, Jü und Otti zweimal Zweiter hinter Bad Salzdetfurth geworden. So etwas wurmt natürlich!
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Mai
30
2008
Am Dienstag wurde das unter dem kreativen Namen
Dienstagsturnier
ausgetragene und zur DWZ Auswertung eingereichte Turnier beendet.
Der “DWZ- Favorit” setzte sich klar durch; doch um den 2. Platz gab es einen spannenden Endkampf.
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Mai
25
2008
Michael Langer und Jürgen Pölig: “Torte!!”. Otti: “Habt ihr K.O. gesehen?”. Michael Langer: “Was soll das? Wir schreien ´Torte´ und du fragst nach K.O.”
Kleine Szene nach dem Turnier.
Zwölf “echte” Vereinsmitglieder und ein künftiges machten sich am Samstag auf den Weg nach Sachsen-Anhalt, nicht etwa um Fabians Bemühungen moralisch zu unterstützen, sondern um mindestens eine der berühmten Ströbecker Schachtorten zu verspeisen. Doch vor das Tortenessen haben die Götter den Schweiß gesetzt; und vor das Spielen die Mannschaftsaufstellung! Bei unserem Seniorenteam war von vornherein alles klar, doch die Aufteilung von acht Spielern auf zwei Vierer-Mannschaften in der A-Gruppe war von uns vorher nicht genau festgelegt worden und musste nun ad hoc vor Ort entschieden werden. Die drei “Zweitausender” steckten wir natürlich in die Erste, doch wer sollte sie bei der Tortenjagd unterstützen? — Für jeden der “übrig gebliebenen” Spieler hätte man Argumente finden können. In dieser Situation trafen wir eine Entscheidung, die sich im nachhinein als richtig entpuppte: Es wurde einfach der Jüngste gefragt, ob er sich das zutraut und Lust hat. “Ja”, hat er gesagt!
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Mai
24
2008
„Es reicht nicht, ein guter Spieler zu sein – man muss auch gut spielen.“
Siegbert Tarrasch
Alf: „Er ist ‘ne Gurke!“
Willie: „Nein, das ist er nicht … Er ist keine Gurke!“
Alf: „Er hat überhaupt keinen Hals!“
Dialog aus der Alf-Folge „Reden ist Blech“
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Jan
10
2008
Wir reisten am 2ten Weihnachtstag abends an und die Fahrt verlief ausnahmsweise einmal problemlos. Doch die abendliche Suche nach einem McDonalds entpuppte sich als Debakel, denn der nächste war in Lübeck und die Fahrt dahin wurde sehr teuer aufgrund von Maut und Blitzgerät.
Trotzdem verlief die erste Runde ohne Überraschungen, da alle außer Philipp aufgrund ihrer Elo/DWZ in der oberen Hälfte gesetzt waren und die Partien problemlos gewannen. Philipp verlor leider gegen einen Lübecker mit 2400 Elo, obwohl er von einem im Bild sichtbaren, unbekannten Herren Cola gesponsort bekam.

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Jan
09
2008
Norwin hat mir zugestanden, dass ich über den wichtigsten Teil der 4½ Travemünder Tage selbst berichten darf: das abschließende Blitzturnier. Einerseits soll es natürlich noch mal ein großer Spaß werden nach einem anstrengenden Open. Eine mögliche Herangehensweise besteht daher in der starken Inanspruchname des in den Turniersaal verlegten Ausschanks, was auch durchaus unter den noch zahlreich anwesenden Titelträgern verbreitet ist. Für das Blitzturnier selbst gibt es mehrere Strategien. Man spielt einfach drauflos und schaut, in welchem Finale man sich wiederfindet. Man strengt sich besonders an, um dann im A-Finale von den GMs verprügelt zu werden. Man verschenkt mit vollen Händen sonst leicht erspielbare Punkte, um in einem möglichst weit hinten angesiedelten Finale zu landen. Denn der wahrlich größte Anreiz, am Blitzturnier teilzunehmen, sind die Preise für die Erstplatzierten der hinteren Finalgruppen: kiloweise echtes Lübecker Marzipan! Im A-Finale geht’s zwar um echtes Geld, aber dort hängen die Trauben sehr hoch, jedenfalls gibt es keine 15 Preise.
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Jan
07
2008
Da Norwin sich zum Schreiben eines Berichts bereit erklärt hat (danke schon mal im voraus!), kann ich mich mit dem Veröffentlichen unserer Einzelergebnisse und einer inoffiziellen DWZ- und ELO-Auswertung begnügen. Was ich hiermit tue:
Unsere Einzelergebnisse
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Jan
07
2008
Meisterturnier: Stefan beendet das Turnier mit einem Sieg gegen Dan und wird damit Dritter hinter Markgraf und Plischki, was genau der Reihenfolge der Setzliste entspricht. Glückwunsch an Alex zur souveränen Titelverteidigung und viel Erfolg bei der demnächst stattfindenden Deutschen Einzelmeisterschaft (die Qualifikation dafür rührt sicher noch vom letzten Titelgewinn her)! Auch Fabian macht zum Abschluss einen ganzen Punkt gegen Günnigmann und wird Sechster. Otti verliert erneut, diesmal gegen Stephan Kaphle. Kopf hoch, Otti, diese Woche hast du jetzt hinter dich gebracht, es kommen auch wieder bessere Zeiten!
Open: Das Open wird nach zweiter Feinwertung entschieden. Es gewinnt Hupe vor Borrink, Hebbinghaus und Hantak, alle jeweils mit 6 Punkten. Salzgitter bleibt heute erstmals ungeschlagen, ein Sieg und drei Unentschieden stehen zu Buche. Richtig zufrieden wird damit wohl nur Marina sein, die sich mit einem Remis gegen Weis (1340) auf sehr schöne 2 aus 7 bringt. Bernie gewinnt gegen Joachim Knobel (1292), was sein Turnier aber auch nicht wirklich rettet. Ganz glücklich dürften auch Marcel und Olaf nicht sein, die jeweils mit Schwarz über die Punkteteilung gegen Schulz (1826) bzw. Krneta (1635) nicht hinauskommen. Marcel wird 24. mit 4½ Punkten, Olaf 51. mit 4, Bernie 101. mit 3 und Marina 127. mit 2 Zählern.
Holger Kubiak hat bereits die provisorische offizielle DWZ-Auswertung hochgeladen. Im Meisterturnier gewinnt Stefan 3 Punkte, während Fabian 5 Zähler verliert. Otti hat jetzt viel Spielraum zum Zurückfedern (siehe oben). Im Open gewinnt Marina großartige 106 DWZ-Punkte hinzu und steht nun bei 1189, herzlichen Glückwunsch! Unsere anderen vier müssen teilweise recht heftig bluten, aber immerhin verlieren sie zusammen nicht ganz so viele Punkte wie Marina gewonnen hat.
Jan
05
2008
Meisterturnier: Am ersten Brett gab Markgraf seine Partie gegen Müer bereits nach 20 Zügen remis. Stefan spielt am zweiten Brett ebenfalls remis gegen IM Plischki, wonach mit einem Punkt Rückstand nur noch Plischki theoretische Chancen behält, zu Markgraf aufzuschließen. Stefan liegt einen weiteren halben Punkt zurück auf dem geteilten dritten Rang. Fabian muss sich FM Laubsch geschlagen geben, und Otti wird froh sein, dass das Turnier morgen zu Ende geht, gegen Heinemann gab es die nächste Niederlage.
Open: Vorne wird der Ausreißer Borrink vom Feld eingeholt, gegen FM Hebbinghaus (2197) musste er seine erste Niederlage einstecken. Leider ist Marcel nicht in der achtköpfigen Spitzengruppe, denn gegen den überraschend starken Alexander Schneider (1774), der in der Runde zuvor bereits Olaf bezwungen hatte, gab es die zweite Null. Olaf spielte Unentschieden gegen Wierum (1739), der sich offensichtlich von der Kurzklatsche gegen Marcel in der zweiten Runde erholt hat. Überraschend, und nach dem Verlauf der Eröffnung auch völlig unnötig, verlor Bernie gegen Elborg (1580), gegen die Marina ihren bislang einzigen vollen Punkt geholt hat. Auch heute Nachmittag hatte Marina wieder einen Gegner mit fast 500 DWZ-Punkten mehr, gegen Waldemar Schneider (1577) gab es eine Null.
Jan
05
2008
Meisterturnier: Stefan spielt remis mit Schwarz gegen Bode, Fabian schlägt Lubbe mit Weiß und Otti unterliegt mit Weiß gegen Müer.
Open: Marcel gewinnt mit Weiß gegen Palmer (1760) und ist jetzt einen Punkt hinter Borrink (5 aus 5) nach Buchholz geteilter Zweiter bis Dritter, allerdings bei insgesamt 18 Spielern mit je vier Punkten. Marina holt ein Schwarzremis gegen Suendorf (1416), womit sie jetzt bei 1½ aus 5 steht, was ihr derzeit 105 DWZ-Punkte Zuwachs brächte! Olaf und Bernie verlieren mit Schwarz gegen Schneider (1774) bzw. Oehne (1892).