Apr
03
2008
Morgen beginnt in der Amselstiegschule der Kreis-Dähne-Pokal 2008. Meldeschluss ist um 17:40 Uhr, spielberechtigt sind alle aktiven Mitglieder der Salzgitteraner Schachvereine sowie alle vereinslosen Schachfreunde mit Wohnsitz in Salzgitter. Hier die detaillierte Ausschreibung:
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Mrz
09
2008
| Staffel |
Heim |
Auswärts |
Ergebnis |
| Oberliga |
SVG Salzgitter I |
Hamelner SV I |
3:5 |
| Landesliga |
SK Lehrte I |
SVG Salzgitter II |
4:4 |
| Verbandsliga |
SVG Salzgitter III |
SV Königsspringer Braunschweig I |
5½:2½ |
| Bezirksklasse |
SC Wolfsburg II |
SVG Salzgitter IV |
6½:1½ |
| Bezirksklasse |
SVG Salzgitter V |
SV Gifhorn II |
3½:4½ |
| 1. Kreisklasse |
SF Fallersleben II |
SVG Salzgitter VI |
5:3 |
| 2. Kreisklasse |
SVG Salzgitter VII |
SV Königsspringer Braunschweig IV |
½:5½ |
Mrz
01
2008
Gestern fand wie angekündigt das Vereinspokalfinale zwischen André und Udo statt. André hatte Weiß und konnte in einem Tarrasch-Damengambit bereits im 13. Zug den isolierten Bauern d5 gewinnen. Udos Kompensation war wohl nicht ausreichend, aber schon im 22. Zug gab André den Bauern für aktives Figurenspiel zurück. Zudem musste Udo für den materiellen Ausgleich mit seinem Springer auf a2 schlagen, was zunächst fernab vom sonstigen Kampfgeschehen war. André hatte dabei sicher nicht erwartet, dass genau dieser Springer nur fünf Züge später über c1 wieder ins Spiel zurückfinden würde, von wo er bereits spielentscheidende Drohungen aufstellte. Udo ließ sich danach die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und konnte im 33. Zug mattsetzen. Alter und neuer Vereinspokalsieger ist damit Udo Lau, herzlichen Glückwunsch! Das Archivfoto links stammt vom letztjährigen BKK-Turnier.
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Feb
26
2008
… können diejenigen, die sich seit dem letzten Freitag mit dem Gedanken plagen, sie könnten in ein Turmendspiel mit Minusbauer geraten, ohne es aber mit ihrem König vor den gegnerischen Bauern zu schaffen. Die Verteidigungschancen mit abgeschnittenem König werden am nächsten Freitag thematisiert - neben einer kleinen Wiederholung der Positionen von letzter Woche.
Feb
23
2008
Die modischen Eröffnungsvarianten kommen und gehen. Die Einschätzungen verschiedener Stellungen ändern sich, und nur die Fähigkeit, die Endspiele gut zu behandeln, bleibt. Diese Fähigkeit ist absolut notwendig, um Turniererfolge zu erreichen.
KARPOV
Gestern bot uns FM Fabian Müller eine weitere willkommene Gelegenheit, unsere Kenntnisse in einem häufig vorkommenden Endspieltyp einer Überprüfung zu unterziehen. Ungefähr die Hälfte aller in der Praxis entstehenden Endspiele sind Turmendspiele. Die Theorie dieses Endspieltyps ist ebenso alt wie die der Bauernendspiele, denn die Gangart von König und Turm hat sich seit über tausend Jahren nicht geändert.
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Feb
23
2008
Das Wiederholungsspiel im Pokalhalbfinale ging gestern fast über die maximale Spielzeit von vier Stunden. Der Titelverteidiger Udo Lau konnte seine Mehrfigur im Blitzfinale gegen Christian Koschetzki sicher verwerten und trifft nun im Finale am kommenden Freitag auf André Zeltwanger.
Parallel fanden fast alle Nachholpartien der sechsten VM-Runde statt. Die Sieger heißen Herbert Jerke, Siegfried Lau, Gerhard Kneip, Norwin Sauer, Andreas Ehrenreich und Andreas Brants. Die Hängepartie zwischen Christian Koschetzki und Steven Hulm wurde bereits zu Beginn der Woche ohne Wiederaufnahme remis gegeben.
Feb
16
2008
Vielleicht schlechtes Timing, denn dieser Artikel wird wahrscheinlich innerhalb kürzester Zeit von den Ergebnissen der 6. VM-Runde verdrängt werden; dennoch an dieser Stelle die Ankündigung: Nächsten Freitag geht es weiter mit dem Endspieltraining. Diesmal sind elementare Turmendspiele dran. Wenn man bedenkt, dass selbst Magnus Carlsen beim Tal-Memorial 2006 ein eigentlich völlig remises Endspiel dieser Art verloren hat, sicher für Schachfreunde jeglicher Spielstärke interessant (natürlich ist auch Magnus Carlsen herzlich eingeladen - lol). Start um 18:30, ich werde versuchen, ein Zeitlimit von zwei Stunden nicht wesentlich zu überschreiten.
Feb
09
2008
Klarer Sieger des letzten Vereinsblitzturniers dieser Saison war erneut FM Stefan Breuer, auch wenn es diesmal nicht für 100% wie im vorherigen Durchgang reichte. Bei einer Niederlage gegen Matthias Müske und einem Remis gegen Ernst Abel bedeuteten 11½ aus 13 satte zwei Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten, FM Fabian Müller, der als einziger Spieler auf 9½ Punkte kam. Auf den Plätzen folgten dann gleich vier Spieler mit je neun Zählern: 3. Matthias Müske, 4. Siegfried Lau, 5. Joachim Graf und 6. Udo Lau. Alle vier konnten sich damit nochmal in der Gesamtwertung verbessern, während die beiden anderen Mitkonkurrenten um die Medaillenplätze, Ernst Abel und André Zeltwanger, auf ihrer Punktzahl nach dem fünften Turnier sitzenblieben. Joachim Graf baute mit einer Verbesserung um zwei Zähler seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung noch aus und ist damit Vereinsblitzvizemeister. Die Bronzemedaille sicherte sich schließlich Matthias Müske, der gestern mit einer Verbesserung um 1½ Punkte noch an André Zeltwanger vorbeizog.
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Feb
05
2008
Ich darf mal wieder Ottis Auslosung der nächsten VM-Runde unter die Leute bringen. Am 15. Februar läuft bereits der sechste Durchgang, so langsam beginnt die heiße Phase. Der Zwischenstand (erfreulicherweise ohne Nachholpartien!) sieht den Titelverteidiger, FM Fabian Müller, alleine mit weißer Weste in Front. Die beiden Nächstplatzierten, die bereits mit einem Punkt Rückstand folgen, hat er dabei schon geschlagen. Michael Othmer, amtierender Bezirksmeister, und FM Stefan Breuer, amtierender Landesblitzmeister, ermitteln am übernächsten Freitag, wer Fabian auf den Fersen bleiben darf. Das weitere Verfolgerfeld besteht aus immerhin neun Spielern mit je 3½ Punkten, von denen André Zeltwanger hochgelost wurde und nun mit Schwarz gegen Fabian spielen muss.
Bevor dies alles passiert, werden aber erstmal am nächsten Freitag ab 19 Uhr die Medaillenplätze in der Vereinsblitzmeisterschaft vergeben. Der Titel ist zwar schon in Stefans Händen (SVG-Blog berichtete), aber der Kampf um die Plätze verspricht einen spannenden Schachabend.
Feb
02
2008
Der weniger erfahrene Schachspieler könnte sie aufgrund des stark reduzierten Materials leicht für die einfachste aller Endspielarten halten: Bauernendspiele. Doch wer sich jemals ernsthaft mit ihnen auseinander gesetzt hat, der weiß, dass gerade diese alles andere als simpel sind. Wie viele Schachspieler brachten sich schon durch einen verfehlten Übergang ins Bauernendspiel selbst um den Lohn ihrer Arbeit und mussten anstelle der eingeplanten “1″ sogar eine “0″ in der Turniertabelle hinnehmen, weil sie bei ihrer vorangegangenen Berechnung ein winziges Detail nicht beachtet hatten.
Gründe gab es also genug, um diese schwierige Thematik auch bei unserem Vereinsabend einmal auf die Agenda zu setzen, und so war es kein Zufall, dass sich FIDE-Meister Fabian Müller in seinem gestrigen Vortrag gerade den Bauernendspielen - gewissermaßen der Mutter aller Endspiele - widmete. Weiterlesen »