…so oder so ähnlich hätte es lauten können, wenn alle so erfolgreich gespielt hätten wie Lars. Immerhin konnte er sich den Skalp einer echten WGM an seinen Erfolgsgürtel schnallen und hatte dabei nicht mal Glück, sondern spielte einfach eine schöne Partie!
Doch es kam anders.
Zugegebenermassen waren wir ziemlich chancenlos. Ein längerer Bericht erübrigt sich also, obwohl wir leicht über unsere Gewinnerwartung spielten. Möge doch jeder der hier was dazu sagen möchte, seinen Kommentar oder seine Partie veröffentlichen.
War es nun ein Debakel oder nicht? Tabellenführung verteidigt, klarer Sieg gegen den Tabellenletzten spricht natürlich nicht für Debakel; aber wir haben schon überzeugender gespielt und mein Spiel verdiente schon den Begriff Debakel. Weiterlesen »
FM FABIAN MÜLLER bei der Durchsicht unserer peinlichen Partien
Sonntag, 07.02.10: Im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des SC Tempo Göttingen konnten wir bereits zum dritten Mal in dieser Saison unseren Stammachter ins Rennen schicken. Wir hatten uns einen Mannschaftssieg zum Ziel gesetzt, um unsere Gäste mit in den Abstiegsstrudel zu reißen…
Nach 2 Stunden Spielzeit sah es für uns recht gut aus, denn Olaf, Philipp, Sven und Sebastian schienen ziemlich gut aus der Eröffnung herausgekommen zu sein. Als Ernst anfragte ob er bei Gelegenheit remisieren dürfe, wurde ihm dies ohne Umschweife gestattet. Sorgen machten wir uns vorerst lediglich um Udo, der den Zustand seiner Stellung kurz und bündig mit einem nicht druckreifen Wort beschrieb.
Um nicht noch mehr rumzuheulen (Sorry Basti!), und um mich hiermit in aller Öffentlichkeit bei der Mannschaft zu entschuldigen, poste ich aus bitterem Anlass folgendes Diagramm:
Da die Amselstiegschule wegen des Umbaus zur Zeit keinen größeren Raum hat, spielen wir die Zwischenrunde der Deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaft am 20. und 21.02.2010 in der Aula der Emil-Langen-Realschule, Saldersche Str. 5a. Start ist am Samstag um 14:00 Uhr und am Sonntag um 09:00 Uhr.
Marcel hat es ja schon verkündet: wir dürfen am 20. und 21. Februar mal wieder eine Zwischenrunde im DSB-Viererpokal austragen. Damit ich hier nicht nur diese alte Neuigkeit wiederkäue, nutze ich die Gelegenheit, um einen Erstversuch mit einem PGN-Script für unser Blog vorzunehmen. Dafür bieten sich in diesem Zusammenhang natürlich die Vorrundenpartien unserer potentiellen Gegner an. Der SK Münster hatte wie wir spielfrei, aber der SV Medizin Erfurt und die Auswahl des Deutschen Blindenschachbunds mussten sich gegen den SC Erlangen bzw. den SV Röhrnbach qualifizieren. So wie im folgenden könnte prinzipiell auch der Liveticker bei der Zwischenrunde aussehen. Oder so? Oder so? Da wir uns aber wohl bis dahin keine acht Livebretter mehr anschaffen werden, wird eine mögliche Liveübertragung am 20. und 21. mit etwas mehr Handarbeit verbunden sein. Vielleicht haben ja noch 1 bis 2 Schachfreunde Zeit und Lust, mich bei der manuellen Übertragung der acht Partien zu unterstützen?
Am 7.2.2010 kommt es zum Showdown in der Verbandsliga Ost. Der schier übermächtige und mit GM’s gespickte Schachclub aus Northeim wird bei uns antreten. Immerhin spielt der Tabellenerste gegen den Zweiten!!
Ab 10:00 wird in der Amselstiegschule in Salzgitter Schach auf höchsten Niveau gespielt werden, und damit meine ich nicht nur die Gäste! Bis in die Haarspitzen motiviert werden wir den GM’s alles abverlangen und sie mit der ein oder anderen Überraschung konfrontieren. Vermutlich werden oben 4 GM’s spielen und an der unteren Bretthälfte eine WGM an Brett 5.
Unser Plan: unten 4 Punkte und oben mindestens ein Remis!!
Doch auch unsere Fünfte Mannschaft sowie die Landesligaspieler der Zweiten kämpfen dann Zuhause um Punkte, während die Erste, Vierte + Sechste das (hoffentlich unvermutete) Ergebnis später erfahren.
Reden tun wir anschliessend auf alle Fälle bei STELLA drüber…..Zumindest da bin ich mir sicher!!
Interessenten und Zuschauer sind herzlich willkommen!
Beim Thema Vereinstraining sollten Otti und ich einen Kompromiss schließen: Ich mache nichts zum Thema Vorteilsverwertung, er lässt ungleichfarbige Läuferendspiele sein. Bleibt noch viel übrig, in meinem Fall z.B. der vorläufig letzte Turmendspiel-Teil. Nach einer kurzen Wiederholung zum Frontalangriff und zum Randbauern widmen wir uns strategischen Themen. Ganz ohne Klassiker wird das nicht abgehen, zur Einstimmung hier schon mal das Beispiel schlechthin:
Capablanca - Tartakower, New York 1924
Weiß am Zug
In Anlehnung an die relativ neue Quizrubrik auf der Chessbase-Seite: Welche Behauptung stimmt?
1) Schwarz holt sich den c3 ab und Weiß bleibt mit den Bauern auf a4 und d4 auf weiteren Schwächen sitzen. Die Stellung ist aufgabereif.
2) Bauern sind in dieser Stellung egal. Weiß gewinnt mit Hilfe der richtigen Strategie.
3) Die Wahrheit liegt in der Mitte (und fünfzig Cent im Phrasenschwein).
Vom 14. bis 23. Januar fand in Langewang der 36. Alpenpokal statt. Es ist das einzige Turnier, an dem ich einigermaßen regelmäßig teilnehme. „Schuld“ daran ist auch meine Frau, denn die Kombination aus Schnee, Bergen, gutem Essen und Sauna lassen die Nachteile des schachernden und damit häufig geistig abwesenden Ehemanns verblassen.