Apr
28
2009
Mann, sind wir schlecht!
ERNST ABEL beim Stand von 2,5 - 4,5
Bereits zum siebten Mal in dieser Saison und zum fünften Mal in Folge konnten wir gestern unseren Gegnern zum Gewinn eines Mannschaftskampfes gegen uns gratulieren. Das ist definitiv zuviel! Hatten wir früher manchmal das Glück auf unserer Seite, so lief diesmal an einigen Brettern alles schief, was nur schieflaufen konnte. Doch mehr dazu später…
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Apr
26
2009
Auf dem Weg zu der von Sven gezeigten Stellung kam es zu einem meiner Meinung nach noch interessanteren Moment:

Nach 71.f5-f6
Hier spielte Sven den korrekten, weil einzigen Gewinnzug 71…b3, ging aber leider nach der weißen Antwort 72.f7 mit 72…b2 fehl (stattdessen gewann 72…Ta8) . Svens Diagramm ereichten die Kontrahenten dann nach 73.Tc5+ Kb4 74.f8=D b1=D+.
In der Diagrammstellung hätte man auch 71…Ta6 (Breuer) versuchen können, was tatsächlich in allen Varianten gewinnt - außer auf den stillen, einen Abzug vorbereitenden Zug 72.Th4!
So, und jetzt gucke ich mal, ob der Mannschaftskampf der Ersten ähnliche Momente hergibt. Ich habe leider wenig Hoffnung :-)
Apr
26
2009
Wir schreiben Sonntag, den 26.April 2009. Ca. 16:15 Uhr. Es läuft der letzte Mannschaftskampf in dieser Saison gegen die Schachtiger aus Langenhagen. Alle sind fertig. Bis auf einer. Eine Menge SVG’ler warten bereits im Lehrerzimmer sehnsüchtig auf das Ende der letzten Partie, um dann endlich ihren Magen beim Italiener stärken zu können. Alle anderen Mannschaften sind schon fertig. Der letzte, der noch spielt, bin ich. Es steht 2,5:4,5 gegen uns.
Jetzt fragt ihr Euch bestimmt, warum schreibt er das hier?
Genau ihr, die große Spielertraube, die so sehnsüchtig auf das Ende und das Essen beim Italiener gewartet habt, seid der Grund. Viele von Euch haben ja bestimmt ab und zu mal auf meine Stellung geschaut, und unabhängig davon, wie sehr sie am Ende zeitweise zwischen Remis und Gewinn für Schwarz hin- und hergeschwankt ist, möchte ich Euch folgendes Diagramm widmen:

Man möchte es kaum glauben, aber diese Stellung ist Remis! Weiß hätte hier doch tatsächlich mit Ke5 noch den Remishafen erreichen können. Aber (wie) soll man das nach 6,5 Stunden Spielzeit noch sehen/berechnen? Gefühlsmäßig müsste der weiße König dabei doch matt gehen, oder etwa (doch) nicht!? Der weiße Trumpf besteht in der schlechten schwarzen Königsstellung und drohenden Abzugsschachs des weißen Turms. Wer möchte, kann ja gerne selber mal versuchen, ein paar Varianten zu analysieren…..
Edit: Der von einigen nach der Zugreihenfolge 75. Tc2+ Kb3 76. Df3+ vorgeschlagene Zug 76… Ka4 gewinnt übrigens nicht. Weiß kann hier mit 77. Df2 das Gleichgewicht aufrecht erhalten, da Schwarz die Fesselung des weißen Turmes auf c2 nicht ausnutzen kann. Einziger Gewinnzug ist die Partiefortsetzung 76… Kxc2, bei der am Schluss der schwarze h-Bauer aufgrund der schlechten weißen Königsstellung den Ausschlag gibt, denn nach 77. Dxa3 h2 ist die Umwandlung des Bauers in eine zweite schwarze Dame nicht mehr zu verhindern.
Apr
26
2009
| Staffel |
Heim |
Auswärts |
Ergebnis |
| Landesliga |
SK Ricklingen I |
SVG Salzgitter I |
3½:4½ |
| Landesliga |
SVG Salzgitter II |
Schachtiger Langenhagen I |
3½:4½ |
| Verbandsliga |
SC Braunschweig Gliesmarode II |
SVG Salzgitter III |
5:3 |
| Bezirksklasse |
Polizei-SV Braunschweig I |
SVG Salzgitter IV |
3½:4½ |
| Kreisliga |
TSV Eintracht Edemissen I |
SVG Salzgitter V |
3:5 |
| Kreisliga |
SVG Salzgitter VI |
SC Wolfsburg III |
6:2 |
| 1. Kreisklasse |
SVG Salzgitter VII |
Polizei-SV Braunschweig II |
2:6 |
Mrz
18
2009
Das Leben ist nicht gerecht, und für die meisten von uns ist das gut so.
Oscar Wilde
Sonntag, 15.03.09: In Lehrte traten wir zu siebt an. Wir hatten uns eine knappe Niederlage als Ziel gesetzt, weil wir damit nach aller Vorraussicht unser Saisonziel erreichen würden. Hätten wir die gebeutelte Dritte noch weiter ausschlachten müssen? Die einen sagen ja, andere finden unsere Entscheidung richtig. Hier ist nicht der geeignete Platz, polemisches Stroh zu dreschen, aber hinsichtlich der Spielbereitschaft einiger Mitglieder meiner Mannschaft wird sich der bei der JHV zu wählende Spielausschuss gewiss seine Gedanken machen. “In Landes- oder Verbandsligamannschaften Bretter freizulassen kann nicht sein!”. Wahrscheinlich hat Stefan Langenfeld die Sache hier richtig eingeschätzt, aber nachdem wir den unteren Mannschaften in der Vergangenheit so oft wehtun mussten, wollten wir diesmal nicht die Schuldigen sein, wenn der angestrebte Aufstieg der Vierten und Fünften doch nicht klappen sollte, oder die Dritte abermals als Rumpftruppe antreten müsste.
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Mrz
17
2009
Die Erste schlägt Wolfsburg 5-3
Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt.
Marcel Reif
Vergangenen Sonntag sicherte sich die erste Mannschaft den - der realistische Optimist in mir spricht - zweiten Platz der Landesliga Süd. Dabei scheint das 5-3 gegen den SC Wolfsburg klarer als es war, denn Gevatter Zeitnot spielte seine Rolle…
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Mrz
15
2009
| Staffel |
Heim |
Auswärts |
Ergebnis |
| Landesliga |
SVG Salzgitter I |
SC Wolfsburg I |
5:3 |
| Landesliga |
SK Lehrte I |
SVG Salzgitter II |
4½:3½ |
| Verbandsliga |
SVG Salzgitter III |
Braunschweiger SF I |
2:6 |
| Bezirksklasse |
SVG Salzgitter IV |
SG Königslutter I |
6½:1½ |
| Kreisliga |
SVG Salzgitter V |
Peiner SV III |
5:3 |
| Kreisliga |
SV Caissa Wolfenbüttel II |
SVG Salzgitter VI |
6½:1½ |
| 1. Kreisklasse |
SV Königsspringer Braunschweig III |
SVG Salzgitter VII |
5:3 |
Kosche spielt zwar noch (15:28 MEZ), aber der Zwischenstand von 6:1 reicht für die Vierte schon zum Aufstieg in die Bezirksliga! Auch die Fünfte hat sich mit ihrem Sieg bereits vorzeitig den Aufstieg in die Bezirksklasse gesichert! Herzlichen Glückwunsch!
Nachtrag 15:48: Kosche beendet den Tag mit einem Remis zum Endstand von 6½:1½.
Mrz
07
2009
Die Zeit heilt alle Wunden. Aus Napoleon ist ja mittlerweile auch ein Cognac geworden.
Alfred Biolek
Am vergangenen Sonntag probierte eine Mischung aus zweiter und dritter Mannschaft der SVg, in Berenbostel eine kleine Überraschung in Form des vorzeitigen Klassenerhalts zu schaffen. Dieses Vorhaben misslang gründlich!
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Mrz
03
2009
„Wir nehmen den Punkt und halten die Schnauze”
Lauterns Kapitän Ciriaco Sforza über das glückliche 1:1 gegen 1860
Es gibt elementare Endspiele, die möchte man in einer praktischen Partie nicht aufs Brett bekommen. Es sei denn, man hat sie sich zufälliger Weise am Vortag am heimischen Analysebrett angesehen. Für mich ist eines davon das ziemlich undankbare Endspiel Turm und Läufer gegen Turm. Als Verteidiger musst du hart arbeiten, um dich nicht plötzlich in einer Verluststellung zu finden. Als Angreifer musst du erkennen, wenn du eine Gewinnstellung erreicht hast, und dann auch noch echte Genauigkeit an den Tag legen, um den Punkt zu sichern. Die Gewinnführung in der wahrscheinlich bekanntesten Gewinnstellung dieses Endspiels ist nämlich alles andere als trivial …
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Mrz
01
2009
| Staffel |
Heim |
Auswärts |
Ergebnis |
| Landesliga |
SVG Salzgitter I |
SK Lehrte I |
4½:3½ |
| Landesliga |
SV Berenbostel I |
SVG Salzgitter II |
5:3 |
| Verbandsliga |
ESV Rot-Weiß Göttingen I |
SVG Salzgitter III |
4:4 |
| Bezirksklasse |
Peiner SV II |
SVG Salzgitter IV |
5½:2½ |
| Kreisliga |
SVG Salzgitter V |
Helmstedter SV II |
6½:1½ |
| Kreisliga |
SVG Salzgitter VI |
SC Braunschweig Gliesmarode V |
4½:3½ |
| 1. Kreisklasse |
SVG Salzgitter VII |
SV Apelnstedt I |
½:7½ |